28.04.2015

Randnotizen April 2015 von Philippe Brühlmann


Liebe Einwohnerin, lieber Einwohner

Ich hoffe, dass Sie sich ebenfalls an den schönen Frühlingstagen erfreuen können. Die Temperaturen steigen, die Blüten an den Bäumen geben einen schönen Kontrast zum saftigen Grün der Wiesen. Diese sind wiederum mit farbigen Punkten der ersten Blumen geschmückt. Auch der schöne frühmorgendliche Gesang der Vögel macht das Aufstehen wieder einfacher. Man spürt die Natur, wie sie wieder Anlauf nimmt….


Gemeindeabstimmung über die Teilrevision der Nutzungsplanung
Wir nehmen natürlich auch Anlauf, haben wir doch immer einiges zu tun, um unsere schöne Gemeinde auf Kurs zu halten. Dass dabei die Abstimmung vom 12. April nicht unbedingt den Vorstellungen des Gemeinderates und auch nicht dem Entscheid des Einwohnerrates entsprach, liegt sicher auf der Hand. Aber man darf an dieser Stelle auch sagen, dass deswegen keine Katerstimmung herrscht, sondern dass das Resultat eindeutig als Signal aufgenommen und umgesetzt wird. Aber, liebe Leserin und lieber Leser, Folgendes möchte ich Ihnen trotzdem sagen: Die Zeiten von einer selbständigen Siedlungsentwicklung sind vorbei. Das Raumplanungsgesetz, welches auch der Kanton Schaffhausen mit über 60 % angenommen hat, greift nun. Somit wird der Kanton nun bei unserer Planung in Zukunft mitreden. Ebenso wird die Angelegenheit Zementi-Süd uns weiter beschäftigen und wahrscheinlich noch einiges an Geld und Ressourcen kosten.
Aber das Schöne ist ja immer, dass neue Türen aufgehen und es auch immer einen Weg gibt. Und den finden wir, auch wenn dieser vielleicht etwas anders aussieht!


Alterswohnheim
Die Umsetzung des Um- / Neubaus unseres Alterswohnheims ist auf Kurs. Der Spatenstich hat ja bereits stattgefunden und die Vergaben werden vorgenommen. Ebenfalls auf Kurs sind die finanziellen Gegebenheiten. Wie bereits angekündigt, wird nun die anstrengende Zeit für unsere Bewohner, Mitarbeitenden und Angehörigen beginnen, und dies für eine Dauer von drei Jahren. Dies jedoch mit der Aussicht auf den Erhalt eines schönen und zweckmässigen Generationenwerks für unsere Bevölkerung, welches uns lange Freude bereiten wird. Mit diesem Ziel vor Augen nehmen wir diese Herausforderung an und setzen sie nun mit aller Energie in die Tat um!


Bahnhofsumbau
Auch der Bahnhofsumbau ist auf Kurs. Im Mai wird voraussichtlich ein Teil eröffnet werden können, bevor der offizielle Akt im Dezember stattfinden wird. Verzögerungen gibt es eigentlich nur bei den zwei neuen Abstellgeleisen, welche für die S-Bahn-Kompositionen vorgesehen sind. Diese werden wahrscheinlich erst nächstes Jahr realisiert werden können. Dies hat aber nach dem heutigen Stand unseres Wissens keinen negativen Einfluss auf den Fahrplanwechsel im Dezember. Anstelle der S16 wird uns dann die S24 bedienen (Zug—Zürich—Flughafen—Winterthur—Schaffhausen— Thayngen, ganztägig stündliche direkte S-Bahn, neue Direktverbindung nach Zürich Enge, Thalwil, Zug), worüber sich der Gemeinderat sehr freut und was ein weiteres Plus für die Stärkung unsere Gemeinde ist.


Spielplatz Weierli
Für unsere Familien und ganz speziell für die Kinder wird in Kürze die Erweiterung des Kinderspielplatzes im Weierli in Angriff genommen und wir freuen uns sehr darauf, der Bevölkerung einen wirklich tollen Spielplatz übergeben zu dürfen. Der bereits neu erstellte Teil des Spielplatzes wird von vielen Familien benutzt und die Kinder erfreuen sich am vielseitigen Angebot.



Pfahlbauerhaus
Und zum Schluss noch ein Wort zu unserem Pfahlbauerhaus des historischen Museums Bern. Dieses wurde ja in einer höchst erfolgreichen Aktion nach Thayngen gebracht, wobei unsere internen Fachleute einen sensationellen Job machten. Sie fragen sich vielleicht, wo denn dieses Pfahlbauerhaus nun liegt oder steht oder zu stehen kommt. Das Haus ist bei uns gelagert, bereit zum Aufbau, sauber dokumentiert und wartet noch auf seinen Bestimmungsort. Der Grund liegt im Folgenden: Der Gemeinderat hat mit seinen Fachleuten, dem Reiat Tourismus und diversen Involvierten die Standortfrage erörtert und dabei zwei geeignete Möglichkeiten aufgezeigt. Es wird geprüft, das Pfahlbauerhaus ins Gesamtkonzept „Erlebniswelt Reiat“, welches im Entwurf besteht, einzubringen. Nachdem mit diversen betroffenen Stellen des Kantons gesprochen wurde, wusste man vor allem, was man nicht machen kann…. Aber man will ja eigentlich wissen, was man machen kann… Dies ist auch der Grund, weshalb wir das Projekt zur Vorprüfung beim Kanton einreichten. Wir sind nun auf das Resultat gespannt, welches wir anfangs bis Mitte Mai erhalten sollten. Wir hoffen auf eine entsprechende Unterstützung und bald eine Attraktion mehr zu haben.



Liebe Leserin und lieber Leser, ich wünsche Ihnen einen gesunden und sonnigen Frühling!


Ihr Philippe Brühlmann
Gemeindepräsident Thayngen
 


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