17.12.2012

Randnotizen Dezember 2012 von Philippe Brühlmann


Liebe Einwohnerin, lieber Einwohner

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Es war ein schönes, intensives und in weiten Bereichen ein erfolgreiches Jahr. Schauen wir über unseren Horizont hinweg in unsere Welt hinaus, dürfen wir trotz stürmischen Zeiten zufrieden sein. Aber wir müssen kritisch bleiben und mit offenen Augen, Ohren und mit geschärften Sinnen weiterfahren und bereit sein, zu agieren statt zu reagieren.

Das Jahr war geprägt von vielen Abstimmungen und Wahlen. Sie wurden somit vielfach an die Urne gerufen. Dabei sticht sicher die Abstimmung über den Umbau/Neubau unseres Alterswohnheims heraus, welches Sie klar als Generationenwerk in der Gemeinde anerkennen. Zudem wird die Führung des Alterswohnheims auch weiterhin durch die Gemeinde wahrgenommen. Mit diesem Projekt stellen wir uns einer grossen finanziellen und logistischen Herausforderung. Aber auch für das Personal ist es eine riesige Aufgabe, die in den nächsten Jahren zu erfüllen ist. Ebenfalls wird von den Bewohnern viel Verständnis und Entgegenkommen erwartet, was nicht selbstverständlich ist.
Die weiteren Hauptprojekte, welche uns im neuen Jahr stark beschäftigen werden, sind die Regional- und Standortentwicklung, das Schwimmbad und die Strukturreform.

Mit der Ersatzwahl von unseren zwei neuen Gemeinderäten Rainer Stamm und Adrian Ehrat sind wir auf strategischer Ebene ab dem nächsten Jahr mit einer neuen Crew unterwegs. Die Referate wurden neu zusammengestellt, optimiert und nach den Eignungen verteilt. Dies, um die beste Wirkung für die Gemeinde, die Bevölkerung und auch für die Mitarbeiter zu erreichen.
An dieser Stelle möchte ich mich im Namen des Gemeinderates bei Heidi Fuchs und Marcel Fringer für ihren unermüdlichen Einsatz herzlich bedanken und wünsche den beiden für die Zukunft alles Gute!

Weitere Abstimmungen haben einen grösseren Einfluss auf die Gemeinde. Ich erlaube mir dabei, diejenige über die Krankenkassenprämien (Prämienverbilligungsinitiative) zu erwähnen, welche durch die Annahme nebst dem Kanton auch die Gemeinden stark belastet. Die Entlastungen des Sparprogramms ESH3 des Kantons von ca. 3 Millionen Franken, welche den Gemeinden zu Gute kommen sollten, sind nicht mehr vorhanden. Ebenfalls wird dadurch der Gemeindehaushalt stark strapaziert. Wir rechnen ab 2014 mit Mehrausgaben von CHF 500‘000 für die Krankenkassenverbilligungen.

Ein erfreuliches Thema bleibt jedoch die Tagesschule, welche zunehmende Schülerzahlen verzeichnet. Dabei ist zu erwähnen, dass auf das neue Schuljahr ein Kindergarten im Unteren Reiat eröffnet wird, welcher das Tagesschulangebot optimal ergänzen wird. Ein Standortfaktor, von dem wir überzeugt sind, dass er für unsere Gemeinde gewinnbringend ist!

Die Einwohnerzahl entwickelt sich ebenfalls gesund und stabil. Wir konnten dieses Jahr den 5‘000sten Einwohner begrüssen. Per Ende November wurde die Einwohnerzahl mit exakt 5‘034 angegeben, was einer erfreulichen Entwicklung entspricht. Analog dazu sieht man diese Entwicklung an der Bautätigkeit im Dorf, wo zahlreiche Wohnbauten entstehen. Erfreulich dabei auch die Verdichtung nach innen, welche ganz im Sinne der Schonung unserer Grünflächen und der reichen Biodiversität in unserer Gegend ist.

Thayngen ist eine zukunftsorientierte und dynamische Gemeinde. Wir sehen die Herausforderungen als Chancen, welchen wir weiterhin mit viel Freude und Elan begegnen!

Nun wünsche ich Ihnen von Herzen eine schöne und geruhsame Weihnachtszeit, einen guten Start ins 2013 sowie Gesundheit und Glück!

Herzlichst
Ihr Philippe Brühlmann

 


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