22.12.2015

Randnotizen Dezember 2015 von Philippe Brühlmann

 
 

Liebe Einwohnerin, lieber Einwohner


Ein weiteres Jahr geht zu Ende. Es war grundsätzlich ein schönes Jahr, aus Sicht des Gemeinderates aber ein sehr intensives. Es war aber auch ein Jahr, in dem wir uns in Erinnerung rufen müssen, was wir haben und uns weniger nach dem richten, was wir nicht haben. Ein Blick über die Grenze und in die fer­nen Kontinente muss uns klar machen, wie gut es uns geht. Berichterstattungen über Krieg, Terrorismus und Flüchtlingsströme beherrschen den Alltag in den Medien. Gerade in der Weihnachtszeit, in der viele von uns mit ihren Familien in der warmen Stube feiern und ein gutes Essen geniessen dürfen, muss man sich fragen, ob dies selbstverständlich ist oder nicht. Aber auch an jene Mitmenschen, welche nicht im Kreise der Liebsten feiern dürfen oder können, sollte man denken. Denn in der Zeit der Festlichkeiten fühlen sich vor allem viele ältere Menschen sehr einsam. Vielleicht gelingt es dem einen oder anderen von uns, auch diesen Menschen ein wenig Freude in der Weihnachtszeit zu bescheren.

Wir hoffen, dass Ihnen auch dieses Jahr die beleuchteten Weihnachtsbäume der Gemeinde gefallen. Wir sind dankbar für dieses weihnächtliche Leuchten, für das sich unsere Mitarbeiter des Bauamts jedes Jahr einsetzen.

 

Ich erlaube mir an dieser Stelle einen kurzen Jahresrückblick, da viele Geschäfte mit unzähligen Her­ausforderungen das Jahr 2015 prägten.

 

Der Neu- und Umbau des Alterswohnheims ist und war eines der Projekte von zentraler Bedeutung. Eine Herausforderung dieser Art, auch finanziell, ist nicht alltäglich für unsere Gemeinde. Wir sind aber auf Kurs und freuen uns, der Bevölkerung im Frühjahr 2018 ein Generationenwerk übergeben zu können.

 

Auch die Wahlen waren spannend und sehr erfreulich, wurde doch „unser“ Opfertshofemer Ständerat mit einem fantastischen Resultat wiedergewählt. Darauf dürfen wir stolz sein.

 

Ebenso erfreulich ist auch der Bahnhofsumbau, welcher am 28. November feierlich eingeweiht wurde und in Zukunft mit Kompositionen der S24 bedient wird (Zug—Zürich—Flughafen—Winterthur—Schaffhau­sen— Thayngen). Ein Standortfaktor, über den sich der Gemeinderat sehr freut und der unsere Ge­meinde klar stärken wird.

 

Für unsere Familien mit Kindern konnten wir die Erweiterung des Kinderspielplatzes im Weierli einweihen und ihnen einen wirklich tollen Spielplatz übergeben. Wir hoffen, dass wir mit dem Pfahlbauerhaus ebenso einen Erfolg zur Attraktivität leisten und ein Konzept herausgeben können, welches der Erlebnis­welt Reiat gerecht wird, natürlich verbunden mit dem wunderschönen Reiatweg.

 

Der Verein Sunnegg wurde gegründet und bietet Tagesplätze im familiären Rahmen für noch mobile de­menzkranke Menschen als Vorstufe zum Heim an. Ein wichtiger Beitrag für die Allgemeinheit, was den Gemeinderat sehr freut.

 

Gefestet wurde natürlich auch: Das Schulfest 150 Jahre Oberstufe war ein toller Erfolg und man darf sagen, dass sich wahrscheinlich schon lange nicht mehr so viele Leute bei so guter Stimmung zusam­men gefunden haben.

Dasselbe gilt auch für den überaus gelungenen Weihnachtsmarkt, der wiederum alle Besucher in eine festliche Stimmung zu versetzen vermochte.

 

Und nun stehen wir in den letzten Zügen des Advents und freuen uns auf Weihnachten. Was das nächste Jahr bringen wird, wissen wir in etwa, vom Rest lassen wir uns überraschen. Klar ist aber, dass es uns gut geht und wir uns immer noch glücklich schätzen dürfen, an einem so schönen Ort in Frieden und Wohlstand zu leben.  Wir haben keine unlösbaren Probleme, auch wenn dies manchmal so aussehen mag. Wir haben Herausforderungen. Aber die kann man gemeinsam meistern.

 

In diesem Sinne, liebe Leserin und lieber Leser, wünsche ich Ihnen frohe Weihnachten, Gesund­heit und Glück fürs 2016!

 

 

Herzlichst

Ihr Philippe Brühlmann

Gemeindepräsident Thayngen



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