21.01.2014

Randnotizen Januar 2014 von Philippe Brühlmann


Liebe Einwohnerin, lieber Einwohner

Die Feiertage sind vorbei und die Sportferien stehen vor der Tür. Für all die Glücklichen, die vom grossen Wintersportangebot Gebrauch machen können, liegt mittlerweile an den meisten Orten in den Bergen genug Schnee. Bei uns war der Winter bis jetzt ja eher verhalten, was natürlich das Winterdienstportemonnaie wie auch das Pikett freut. Aber warten wir mal ab, vielleicht gibt es bei uns etwas später noch den grossen Schnee.

Alterswohnheim
Habe ich an dieser Stelle meistens vom Stand der Planungen für den Umbau/Neubau berichtet, ist das Thema dieses mal nicht so erfreulich. Leider trat im Alterswohnheim ein neuartiges Virus in Erscheinung, welches dem berühmten Norovirus sehr nahe kommt. Dieses hatte den ganzen Betrieb sehr in Anspruch genommen und zu sehr vielen Unannehmlichkeiten geführt, unter anderem zur Schliessung der Cafeteria. Für unsere lieben Bewohner wie auch das Personal war dies eine gewaltige Herausforderung, welche man glaubte, wieder in den Griff zu bekommen. Nachdem der quarantäneähnliche Zustand im Laufe der letzten Woche aufgehoben wurde, müssen wir leider wieder einen Neuausbruch feststellen. Die Leitung sowie das Personal werden alles daran setzen, diesem Virus Einhalt zu gebieten. Für den Einsatz möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken.

Kanton, Strukturreform
Sie haben es sicher gelesen, dass der Kantonsrat abschliessend über die Vorlage an das Volk diskutiert hat, in der die Bevölkerung über den Grundsatz beschliessen soll, ob der Regierungsrat eine Strukturreform an die Hand nehmen kann oder nicht. Zudem soll der oder die Stimmende in einer konsultativen Frage ankreuzen, in welche Richtung es gehen soll. Bis jetzt standen einige grobgefasste Möglichkeiten im Raum: Die sogenannten „Leistungsstarken Gemeinden“ und “Ein Kanton, eine Verwaltung“. Dass diese Vorlage natürlich viele „Spezialisten“ im Kantonsrat auf den Plan rief, war klar, brauchte der Rat doch zwei ganze Sitzungen, um eine relativ einfache Fragestellung zu beschliessen. Die Vorlage hatte übrigens ihren Ursprung aus einem Postulat der GPK mit dem Namen „Stadt und Land - Hand in Hand“. Wir sind gespannt, wie der Kanton am 18. Mai abstimmen wird.

Gemeinde, Strukturreform
Auch bei uns wird die Struktur angeschaut, was aus Sicht des Gemeinderates sehr interessant wird. Nachdem die Ist-Zustandserhebungen in den Bereichen abgeschlossen sind, werden nun die Berichte verfasst. Nach den Sportferien werden diese Daten besprochen. Obwohl der Gemeinderat überzeugt ist, dass wir über eine sehr gute Verwaltung verfügen, schadet es nicht, selbstkritisch die Begebenheiten anzuschauen. An dieser Stelle auch einen herzlichen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die rege Teilnahme und das grosse Interesse!

Klausur des Gemeinderates
Der Gemeinderat wird sich gegen Ende Februar in die Klausur zurückziehen und sich Gedanken über die Jahresziele, Legislaturziele und die weitere Zukunft machen. Kurz- und Mittelfristig stehen die Grossprojekte Neubau/Umbau Alterswohnheim, die Strukturreform sowie die Kommunikation an die Bevölkerung im Mittelpunkt. Langfristig sollte ebenfalls eine Strategie bezüglich der Entwicklung unserer Gemeinde und den Ortsteilen von zentraler Bedeutung sein. Dazu gehört auch die Begutachtung der Ansiedlungspolitik der juristischen Personen, da in diesem Bereich die Resultate aus meiner persönlichen Sicht nicht zufriedenstellend sind.

Diverses
Sie haben sicher schon festgestellt, dass schon fleissig gegraben, „geschossen“ und verlegt wird. Der Wärmeverbund Oberdorf nimmt langsam Gestalt an, was uns sehr freut, ist dies doch aus energietechnischer Sicht die richtige Stossrichtung und ermöglich auch privaten Anliegern, ihre Liegenschaften anzuschliessen.

Ebenfalls lud die Schule wie jedes Jahr zum traditionellen Januar-Café ein, an dem ein sehr interessanter Vortrag über den VJPS (Verein für Jugendfragen, Prävention und Suchthilfe) gehalten wurde. Wiederum ein Anlass, der sich auch unser aktueller Regierungsratspräsident und Erziehungsdirektor Christian Amsler nicht entgehen liess, was uns sehr freute.

Und nun, liebe Leserin und lieber Leser, wünsche ich Ihnen eine schöne Zeit und allen Wintersportlern unfallfreie Fahrten, sonnige Tage und pulververschneite Berge und Pisten!

Herzlichst
Ihr Philippe Brühlmann

Gemeindepräsident Thayngen
 


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