26.01.2016

Randnotizen Januar 2016 von Philippe Brühlmann

 
Liebe Einwohnerin, lieber Einwohner
 
Ich hoffe, dass Sie gut ins neue Jahr gestartet sind und wünsche Ihnen auch im Namen des Gemeinderates Gesundheit, Erfolg und viele heitere Stunden im Neuen Jahr.
 
Nachdem wir ja eher einen lauen Winterstart hatten, wurde nach dem grossen Regen der letzten Wochen unsere Gegend von der kalten Luft erfasst und die Landschaft mit einem wunderschönen Weiss gezuckert. Kombiniert mit dem Sonnenschein der letzten Tage, der dann und wann einzog, erschien unsere schöne Gegend in ihrem reizenden Winterkleid. Wer weiss, vielleicht gibt es ja wiederum eine tolle Skisaison für das Skigebiet Stich in Opfertshofen.

Eigentlich ändert sich ja meistens nicht sehr viel zum Jahresbeginn, ausser der letzten Ziffer der Jahreszahl. Etwas anders war es 1999, als man fieberhaft den Neujahrsanfang beobachtete und hoffte, dass auch alle Gerätschaften, Computer usw. einwandfrei nach Mitternacht und dem Sprung ins neue Jahrtausend funktionieren werden.
 
„Nummer 5 lebt“
Unter diesem Titel wurde 1986 ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film über einen entlaufenen Roboter gedreht. Keine Angst, ich werde hier nicht über eine Filmkritik oder die bevorstehenden Oscar-Verleihungen berichten. Den zutreffenden Titel habe ich im Facebook entdeckt. Dieser wurde von einem interessierten Mitbürger einem ganz anderen Objekt bei uns in Thayngen gewidmet – nämlich dem roten Kunststoff-Stängeli, das sich bei der in Umgestaltung befindenden Bahnunterführung an der Erlengasse befindet. Ja, dieses Ding hat es in sich, wurde es doch seit seinem ersten Einsatz schon fünfmal vom Kanton ersetzt, da es einfach immer wieder umknickt - daher der Name. Ob dies nun an seiner sehr prominenten Position liegt oder ob es andere Gründe gibt, lassen wir an dieser Stelle offen.
 
Diese Baustelle gab und gibt einiges zu reden. Daher soll an dieser Stelle eine kurze Info über den Fall „Nummer 5“ gegeben werden. Die ganze Umgestaltung ist Teil des Agglomerationsprogrammes und wurde auch im Richtplan entsprechend aufgenommen und verabschiedet, jedoch in anderer Form. Nun haben sich einige Änderungen eingestellt und es zeigte sich, dass sich die ursprünglich angedachte Version nicht ganz so umsetzen liess. Auch wichtig dabei ist, dass die Federführung nicht bei der Gemeinde, sondern beim Kanton liegt. Nun nachdem dieser Vorschlag im Vorfeld zwischen dem nicht ganz überzeugten Gemeinderat in Thayngen und den zuständigen Stellen in der Kantonshauptstadt Schaffhausen hin und her ging, wurde schlussendlich final entschieden und gebaut. Und nun ist sie da, die Nummer 5 mit all ihren Neuerungen. Die Baustelle ist aber noch nicht fertig. Es entstehen noch eine Insel und diverse Signalisationen.
 
Alterswohnheim
Die Bauarbeiten schreiten voran und ein Terminprogramm bis Ende der 2. Bauphase liegt im Entwurf vor.
Die erste von den drei Bauphasen wird bald abgeschlossen sein. Dies ist am sichtbarsten beim Neubau im hinteren Teil des Areals. Grundlegend für die Planung des Abschlusses der ersten Bauphase war, dass der Zugang zu den neuen Räumen im UG (Wäscherei und Garderoben) erst freigegeben werden kann, wenn keine Kreuzungen oder Überlagerungen von Baustellenbetrieb und Publikumsverkehr mehr möglich sind. Daher wird das UG (1. Etappe Wäscherei und Garderobe) Ende März 2016 statt im Januar 2016 bezogen werden.
 
Die Spitex kann die neuen Räume im EG ebenfalls Ende März 2016 beziehen. Der Umzug eines Teils der Bewohner/innen des Osttrakts nach Schaffhausen soll Ende März / anfangs April 2016 stattfinden. Die Gespräche mit den betroffenen Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Angehörigen sind am Laufen.
Danach müssen im Westtrakt Anpassungen durchgeführt werden, damit die Räume, teils als Provisorium, durch weitere Bewohner/innen des Osttraktes bezogen werden können.
Damit kann ab Mai 2016 der Osttrakt wie geplant umgebaut werden. Abschluss der Bauphase 2: April 2017, danach Bauphase 3, in welcher der Westtrakt bis April 2018 fertiggestellt wird und das Werk der Bevölkerung übergeben werden kann. 
 
 
Zum Schluss
Die Fasnacht steht vor der Tür und so beginnen auch bei uns in den nächsten Wochen die närrischen Tage. Auch bei unseren deutschen Nachbarn werden schon kräftige „Narri-Narro‘s“ gerufen. Wir dürfen uns wieder auf eine bunte und heitere Zeit freuen.
 
Ebenso werden einige von Ihnen die Skiferien in den Bergen verbringen und dem Tiefschnee (wo vorhanden) und hoffentlich ausgiebigen Sonnenstunden im Schnee frönen. Erfreulicherweise durften wir feststellen, dass auch unsere Skilager, welche einen sehr wichtigen Bestandteil des Schülerangebotes darstellen, eine erfreuliche Anmeldezahl verbuchen durften.
 
Und noch eine kleine Statistik bezüglich der Bevölkerung in Thayngen: Es fand 2015 eine Bevölkerungszunahme von 46 auf heute 5266 EinwohnerInnen statt. Aufgeteilt auf Thayngen mit 4405, Barzheim 166, Bibern 244, Hofen 144, Altdorf 176 und Opfertshofen mit 131 EinwohnerInnen. Der Ausländeranteil per 1. Januar 2016 liegt bei 21 %, bestehend aus EinwohnerInnen aus 45 verschiedenen Staaten. Die älteste Einwohnerin ist 1912 geboren, der älteste Einwohner 1913.
 
Somit wünsche ich Ihnen allen eine frohe, aktive und vor allem unfallfreie Sportferienzeit. Kommen Sie wieder gesund und gut erholt nach Hause!
 
 
 
Herzlichst
Ihr Philippe Brühlmann
Gemeindepräsident Thayngen
 
 
 


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