23.01.2018

Randnotizen Januar 2018 von Philippe Brühlmann

 
Liebe Leserin, lieber Leser
 
Ich weiss nicht, wie Sie es empfinden, aber die Festtage und der Rutsch ins neue Jahr sind doch gerade eben gewesen und heute ist schon wieder der 23. Januar des neuen Jahres und die Sportferien stehen vor der Tür. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Zeit am Rennen ist. Nun, vielleicht liegt das an meinem ausgefüllten Terminkalender und den allzeit vorhandenen spannenden Themen. Vielleicht auch daran, dass man sich nebst diesen Themen in der spärlichen Freizeit ebenfalls aktiv betätigt. Und zwischendurch, wenn die Zeit so rennt und sich gewisse Dinge nicht ganz an den vorgesehenen Plan halten, gibt es eine Bugwelle an Pendenzen im Mix an mangelnder Zeit. Die Frage nach dem „Was dann“ kann natürlich vielseitig beantwortet werden. Die einen legen eine Nachtschicht ein, vielleicht auch mehrere, die anderen wissen nicht, wo und wie sie diese Bugwelle abarbeiten sollen und kommen immer mehr in die Bredouille, was langfristig sogar gesundheitliche oder soziale Probleme geben kann, wiederum einige sehen es lockerer und schauen, was sich machen lässt.
Wie mache ich es? Wie früher im Flugzeug, wenn es beispielsweise über London im chronisch übervollen Luftraum hektisch wurde, rein nach dem Motto „Slow down, we have to be fast!“ („ Mach langsam, wir müssen schnell sein“). Zeitfenster schaffen für die Aufgaben, gezielt Prioritäten setzen, konzentriert an dieser Aufgabe bleiben und von Anfang an richtig erledigen, dann zur nächsten gehen - Schritt für Schritt und ja nicht „hudeln“ - und dann geht’s.
 
Das neue Jahr hat ausser dem Zähler, der an der Jahreszahl gewechselt hat, noch nicht viel Neues gebracht. Was aber sehr schön war, waren die vielen tollen Anlässe, die zu Beginn schon stattgefunden haben. Zu erwähnen ist dabei sicher die sehr gelungene 10. Durchführung der Neujahrswanderung, die eine grosse Resonanz erfuhr und von den Verantwortlichen wiederum ausgezeichnet organisiert wurde. Ebenso schön war auch die traditionelle Aufführung der Hegaukantorei, welche bei übervoller Kirche dem Publikum ihren eindrücklichen Gesang schenkte. Weiter durfte ein ansässiges Unternehmen im Beautybereich seine neue, wirklich gelungene Location einweihen. Zudem fand in der Badi im Unteren Reiat eine Information bezüglich des Weiterbetriebs statt.
 
Von den Aufgaben her, die uns intensiv beschäftigen, sind einige nicht neu. Der Umbau/Neubau des Alterswohnheims steht klar im Zentrum der Aufmerksamkeit. Dazu befasst sich aus betrieblicher Sicht aktuell eine Spezialkommission mit den zukünftigen Taxen nach der Fertigstellung des Bauwerks, um dem Gemeinde- und Einwohnerrat einen entsprechenden Bericht und Antrag vor der Budgetierungsphase für das Jahr 2019 vorzulegen. Ebenso erarbeitet die Kommission für Gesundheit und Alter für sich eine neue Geschäftsordnung, um entsprechend optimal für die Gegebenheiten aufgestellt zu sein.
 
Weitere Themen sind der Quartierplan Zementi-Süd, die längerfristige Lösungsfindung der Verkehrsproblematik beim Zoll auch bezüglich des Schleichverkehrs, die Neuorganisation des Gemeindeführungsstabes, Beginn der Kommissionsarbeit fürs Schwimmbad Büte, erste Gedanken bezüglich der Übergabe der J15 an den Bund per 2020 und zu den entsprechenden Konsequenzen etc.
Sie sehen, es gibt viel zu tun und die Liste ist nicht abschliessend, aber spannend und jeder Tag ist erlebnisreich.
 
Der Einwohner- und Gemeinderat werden im Zusammenspiel mit den Kommissionen und der Verwaltung wiederum in bewährter Weise bestrebt sein, für unsere gesamte Gemeinde einen soliden Einsatz zu bieten. Nicht immer zur Zufriedenheit aller, das ist nicht vermeidbar, aber bestrebt, mittels klarer Linien und Haltungen das Beste für Sie, liebe Einwohnerinnen und Einwohner, herauszuholen.
 
In diesem Sinne, Ihnen allen Erfolg, Glück und Gesundheit und bis bald!
Herzlich,
Ihr Philippe Brühlmann, Gemeindepräsident
 
 


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