25.06.2019

Randnotizen Juni 2019 von Philippe Brühlmann

 
Liebe Leserin, lieber Leser
 
Sommer
Nach einem etwas feuchten Start ist der Sommer nun da. Die Niederschläge haben der Natur sehr geholfen und gutgetan. Jetzt haben wir die sommerlichen Temperaturen und damit wird sich sicher auch in der Badi etwas mehr tun… was gibt es Schöneres als sich in der Mittagspause oder am Abend nach der Arbeit noch einen Sprung ins kühle Nass zu gönnen, abzuschalten und vielleicht sogar noch etwas Gutes zu essen…. Trotz fortgeschrittenem Alter doch etwas Schönes, unsere Badi!
 
Apropos Badi
Wie schon angekündigt, klärt der Gemeinderat die Möglichkeiten zur Sanierung unserer Badi ab. Einerseits wurden Vorabklärungen getroffen bezüglich der Substanz, der baulichen Möglichkeiten sowie verschiedener Varianten. Andrerseits haben wir uns Gedanken über die Finanzierung gemacht; Trotz Sanierungsbedarf muss die Schuldenlast aus den Investitionen genau im Auge behalten werden. Der Plan sieht vor, nach den Sommerferien die bestehende Badikommission zu aktivieren und das Projekt voranzutreiben.
 
J15
Vom kühlen Nass zum heissen Asphalt, sprich die J15. Wie Sie wissen, ist dies bislang eine Kantonsstrasse, welche per Ende 2020 an den Bund übergeht. Im Zusammenhang mit der Übergabe ist die Gemeinde als direkte Anstösserin in einigen Fragen sehr betroffen, da die gesetzlichen Vorgaben an eine Nationalstrasse anders als bei den Kantonsstrassen sind. Es gibt viele Themen, wie beispielsweise die Ausfahrt Kesslerloch in Richtung unterer Reiat, welche von den Normen her so nicht ins Portfolio einer Nationalstrasse passen. Anders gesagt, der Gemeinderat wird sich in einigen Punkten stark wehren müssen, damit einzelne Quartiere nicht von Mehrbelastung getroffen werden. In diesem Zusammenhang sind auch mehrere Entlastungsmassnahmen geplant, wie beispielsweise an der Ebringerstrasse, wo der Kanton unter Einbezug der Gemeinde ein Beruhigungskonzept erarbeitet. Es hat sich ja mittlerweile bestätigt, dass sich die nun gebaute Erschliessung mittels Lichtsignal ins neue Gewerbegebiet vor dem Hauptzoll auf deutscher Seite offenbar nicht bewährt, was wiederum zur Gefahr für vermehrten Schleichverkehr führt. Wir haben diesbezüglich in der Vergangenheit unzählige Male vor diesem Schildbürgerstreich gewarnt, nun ist er da….
 
Astronomisches und mehr…
Am letzten Freitag war der längste Tag des Jahres…An diesem Datum nämlich steht die Sonne mittags am nördlichen Wendekreis im Zenit und geht am nördlichen Polarkreis nachts nicht unter. Dieser Tag ist somit in der nördlichen Erdhälfte der längste Tag des Jahres, die sogenannte Sommersonnenwende. Ein weiterer Himmelskörper der uns beeinflusst, ist unser Mond und da bin ich manchmal auf unsere etwas älteren MitbürgerInnen ein bisschen neidisch: Vor 50 Jahren, nämlich am 21. Juli 1969, kurz vor 4 Uhr morgens unserer Zeit, sassen viele vor dem Fernseher (jene, die einen hatten… dies war damals noch nicht selbstverständlich) und sahen live die ersten Schritte eines Menschen auf dem Mond (genauer gesagt, fast live: Die Verzögerung der Funkübertragungswellen beträgt wegen der Distanz zwischen dem Mond und der Erde 1.3 Sekunden). Irgendwie hätte ich diesen Moment auch gerne miterlebt, ist die ganze Geschichte, auch von der damaligen Technologie her, sehr faszinierend. Die Amerikaner und die Russen pumpten Milliarden in die Vorherrschaft im Weltall, während die Bevölkerung in vielen Bereichen darbte. Da ist es doch wohl besser, unsere Steuergelder in unserer schönen Gemeinde in eine gute Infrastruktur zu investieren….
 
Jungbürgerfeier
Ebenso war am letzten Freitag die Jungbürgerfeier. 17 18-jährige und eine Handvoll Gemeindevertreter fanden sich für einen gemütlichen Abend zusammen. Nachdem den JungbürgerInnen die Rechte und Pflichten bekanntgemacht wurden (nach dem Motto, was Du unterschreibst und tust, musst Du nun auch verantworten….) machte sich die fröhliche Schar auf den Weg in den Unterbuck, um zu erfahren, wie man aus natürlichen Abfällen Energie in Form von Strom und Wärme gewinnen kann. In der heutigen Zeit ein wichtiges Thema um aufzuzeigen, dass die Energie auch ohne Uran und Kohle hergestellt werden kann und dass die sogenannten alternativen Energien auch nichts mit grüner Socke oder ähnlichem zu tun hat, sondern mit Engineering und Hightech, welche mit einheimischem Substrat einen Teil unseres Bedarfs decken kann. Im Anschluss fand das traditionelle BBQ im Ratskeller statt und viele spannende Gespräche gingen bis spät in die Nacht.
 
Ferien
Nun, die Sommerferien stehen vor der Tür und wie gewohnt werde ich mich an dieser Stelle wieder im August melden. Ich wünsche allen, die den verdienten Urlaub zuhause oder sonst an einem schönen Ort verbringen, eine schöne und erholsame Zeit. Geniessen Sie es!
 
 
Herzlich und bis bald
Ihr Philippe Brühlmann
Gemeindepräsident
 
 


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