20.03.2018

Randnotizen März 2018 von Philippe Brühlmann

 
Liebe Leserin, lieber Leser
 
Wie die Zeit vergeht…. Kürzlich war doch erst der Jahresanfang und schon stehen wir wieder im März. Man spricht über den Rechnungsabschluss 2017 (der übrigens mit rund CHF 600‘000.00 positiv abschliesst) und macht sich schon Gedanken über die Budgetierung für 2019, wobei im Juni die Arbeit aufgenommen wird. Weiter stehen finanzielle Themen im Raum, wie das neue harmonisierte Rechnungsmodell (HRM2). Basierend auf dem neuen Finanzhaushaltsgesetz wird es nach Kantonsebene auch auf Gemeindeebene eingeführt. Auch die Arbeitsgruppe zur Taxenstruktur ab 2019 für unser neues Alterswohnheim ist mitten in der Berechnung, und die ersten Vorschläge werden noch diesen Monat in die Fraktionen und Parteien zur Vernehmlassung gegeben.
Alles in allem ein grosser Strauss an interessanter Arbeit…
 
Weiter sind Projekte in der Pipeline, wie beispielsweise die Planung für die nötige Schulraumerwei­terung. Dafür wurde nebst der Kommission eine Jury gebildet, um die entsprechenden Planungsar­beiten präzise auszuführen. Dies, selbstkritisch betrachtet, um die Zahlen verifiziert und genau auf dem Tisch zu haben und dabei auf bisherige Erfahrungen zu bauen.
 
Auch bei der Bau- und Nutzungsordnung kommt langsam aber sicher wieder Fahrt auf. Die letzte Ab­stimmung über die Revision des Natur- und Heimatschutzgesetzes erlaubt der Gemeinde nun, die Bauvorschriften der ehemaligen Gemeinden des unteren Reiat und dem Ortsteil Thayngen zu syn­chronisieren und abzustimmen. Ausgenommen von der Revision sind noch die Zonenpläne. Dazu muss erst der Richtplan und die kantonale Baugesetzrevision, basierend dem Raumplanungsgesetz des Bundes, vom Kantonsrat verabschiedet werden. Somit bleibt weiterhin die unbefriedigende Situa­tion bezüglich Änderungen der kommunalen Zonen bestehen. Dies nicht zuletzt auch deswegen, da sich der Bund in der Vorprüfung des Richtplanes einiges an Zeit genommen hat.
 
Im Rahmen der dritten und letzten Bauetappe des Alterswohnheims darf man mitteilen, dass der Zeit­plan momentan eingehalten und somit die Bauarbeiten im Dezember dieses Jahres abgeschlossen werden. Im Nachgang werden nur noch die Umgebungsarbeiten erledigt und unsere neue Institution kann wieder in den langersehnten Vollbetrieb starten. Ich vermute, dass jede betroffene Person auf diesen Moment wartet und die baubedingten Unannehmlichkeiten dann vorbei sind.
 
Im Weiteren haben wir wiederum ein paar Anlässe vor uns, auf die man sich freuen darf. Ein Highlight wird sicher die diesjährige Austragung der Erzählzeit sein, wozu Sie herzlich eingeladen sind. Am 11. April 2018 wird uns um 19:30 Uhr der Autor Jan Böttcher beehren. Er wird aus seinem Buch „Das Kaff“ vorlesen und ich gehe schmunzelnd davon aus, dass die Zuteilung dieses Titels durch die Orga­nisatoren entsprechend rein zufälliger Natur sein dürfte.
 
Und schon bald werden wir mit einem langen Wochenende beglückt und es ist Ostern. Für die einen mag dann die Flut an Schokohasen und Nougateiern wohl grosse Freude bringen, für andere sind es unfreiwillige Anschläge auf die Linie… Nun, wie dem auch sei, zusammen mit dem Karfreitag als einer der höchsten christlichen Feiertage bei uns eine gute Gelegenheit um inne zu halten und ein bisschen die Ruhe zu geniessen.
 
Bis bald und eine schöne Osterzeit wünscht Ihnen allen
 
Ihr Philippe Brühlmann
Gemeindepräsident
 
 


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