26.11.2012

Randnotizen November 2012 von Philippe Brühlmann


Sehr geehrte Einwohnerinnen und Einwohner

Es ist mir immer wieder eine grosse Freude, wenn ich ein paar Zeilen an Sie richten darf. Der Kurzbericht über unsere Projekte und Visionen, unsere Erfolge und auch Probleme weist einem immer wieder darauf hin, in was für einer dynamischen Gemeinde wir leben. Eine Gemeinde mit Zukunft und besten Voraussetzungen, um die Herausforderungen, die auf uns zukommen, als Chancen zu nutzen.

Alterswohnheim
Wie schon beim letzten Mal erwähnt, versucht der Gemeinderat bis Ende März 2013 die Vergabe für den Umbau/Neubau durchzuziehen. Dies würde uns erlauben, einen ungefähren Zeitplan zu erstellen. Momentan gehen wir davon aus, dass nach der Feinplanung ca. Ende 2013/ Anfangs 2014 mit der Arbeit begonnen werden kann. Ebenfalls wird parallel zur Planung die ganze Ablauforganisation erstellt inklusive Umzug einiger Bewohner ins Pflegezentrum Schaffhausen. Auch dort wird zwischenzeitlich das 3. Stockwerk nach unseren Ansprüchen kosmetisch verschönert, um den Aufenthalt für unsere Bewohner so angenehm als möglich zu gestalten.

Zum Budget
Sie haben es sicher schon vernommen, die Planung ergibt einen Aufwandüberschuss. Dies hauptsächlich aufgrund von Erlassen und Gesetzen auf Bundesebene, wo wir, ob wir wollen oder nicht, partizipieren müssen. Leider unschön, aber nicht zu vermeiden. Ansonsten ist das Budget auf Sparflamme, und doch müssen gewisse Ausgaben gemacht werden. Vor allem darf der Unterhalt unter keinen Umständen zu stark zurückgefahren werden. Erstens muss unseren Liegenschaften und Werken Sorge getragen werden, und zweitens wäre es fatal, zukünftigen Generationen riesige Investitionen, zurückzuführen auf eine kurzfristige Sparwut, aufzuerlegen. Ich erlaube mir an dieser Stelle, auf die Dächer des Hammenschulhauses zu verweisen, wo wir heute noch „herumdoktern“.

Kulturzentrum Sternen
Im Dezember wird der Einwohnerrat entscheiden, ob wir dem Sternen als Kulturzentrum in einer Stiftung das nötige Rüstzeug auf den Weg in die Zukunft geben. Die Liegenschaft ist für die Gemeinde wie auch kantonal von höchster Bedeutung, aber leider auch in einem schlechten Zustand. Das Konzept der Kommission schlägt nebst den weiterführenden kulturellen Anlässen auch die Integration des Reiatmuseums vor. Ebenfalls soll die Stiftung mittels professioneller Kapitalkampagnen an das nötige Investitionskapital kommen. Ein Modell, dass sich schon 100-fach in der Schweiz bewährt hat.

Personelles
Der Gemeinderat hat die Referate verteilt. Dabei wurden unter anderem folgende Aspekte einbezogen: Erstens wurden auf Grund der Erfahrungen aus den letzten Jahren die Referate komplett auseinandergenommen und neu zusammengesetzt, auch hinsichtlich der geplanten Strukturreform. Zweitens hat man sich gefragt, wie die Verteilung sein soll, um das Beste für die Gemeinde und die Bevölkerung heraus zu holen. Somit kamen die Eignungen der gewählten Räte zum Zuge. Nun stellt sich der Rat folgend dar: Theres Sorg übernimmt Bildung und Soziales, Alex Muhl bleibt beim Tiefbau und der Entsorgung, Rainer Stamm übernimmt Finanzen und Umwelt, Adrian Ehrat hat Hochbau und Energie und meine Wenigkeit übernimmt Präsidiales und zentrale Dienste. Aufgrund der Verteilung und Neustrukturierung der Referate kann im Detail der genaue Aufgabenbereich eingesehen werden.

Und jetzt noch die gute Nachricht zum Schluss: Sie können jetzt auf der Verwaltung mit Postcard und Maestro-Karte bezahlen!

Ich wünsche Ihnen eine gute und erfolgreiche Zeit!
Ihr Philippe Brühlmann
 


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