24.09.2018

Randnotizen September 2018 von Philippe Brühlmann

 
Liebe Leserin, lieber Leser
Wie die Zeit vergeht… nun ist schon wieder September, die Tage sind merklich kürzer und die Tempe­raturen nachts wieder auf tieferen Werten. Fleissig werden die Trauben geerntet und aufgrund der Witterung in diesem Jahr freuen sich alle auf die gute Qualität. Es werden wohl bald die ersten Nebel zu erwarten sein und die schönen herbstlichen Stimmungsbilder werden den Alltag bestimmen. Der Herbst ist eine schöne Zeit und hat seinen ganz speziellen Reiz….
 
Nun, unsere schöne Gemeinde hat ja so ihre Herausforderungen. Die einen sind kleinerer Art, wieder andere sind von der Wichtigkeit als hoch einzustufen und dann sind noch die „standardisierten“, wie beispielsweise das alljährlich zu erstellende Budget. Dieses Jahr ist dieses speziell geprägt, denn die neu bestimmten Taxen für unser sehr gelungenes, saniertes Alterswohnheim sind einer der Be­standteile.
 
Dann gibt es beispielsweise auch verkehrstechnische Herausforderungen, wie der täglich immer mehr zunehmende Schleichverkehr via Ebringer- und Bietingerstrasse. Nicht schon wieder die „Ampelge­schichte“, mag vielleicht der eine oder andere sagen, aber es ist wirklich ein Trauerspiel erster Güte, was sich ein paar hundert Meter nach der Grenze des grossen Zollamtes verkehrsplanerisch abspielt und immer mehr Verkehrsteilnehmer (verständlicherweise) zu den kleinen Zollübergängen lockt. Dank des überwiesenen Postulates im Kantonsrat hat der Regierungsrat nun grünes Licht, die Sache im Zusammenhang mit der Erschliessung des neuen Gewerbegebietes auf Bietinger Gemarkung auf höchster Ebene in Angriff zu nehmen. Die neue Ampelanlage (übrigens, Sie erinnern sich, die eine von dreien auf der Hauptachse Stuttgart-Mailand, alle installiert auf dem Abschnitt Zollamt bis Auto­bahnanschluss) ist nun in Betrieb. Der Verkehrsfluss wird im nahen Umfeld noch mit einer sonderba­ren Umleitung auf den Spuren als Schikane hin und her geleitet, was gerade nachts im unbeleuchte­ten Zustand sehr knackig sein kann. Fahren sie mal durch und betrachten Sie das Meisterwerk mo­derner Verkehrsplanung. Sollte es Ihnen schlecht werden dabei, sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt…
 
Die etwas andere Art von Ärger bereiten ein paar unbesonnene Mitbürger jüngeren Jahrgangs, die ihr Potenzial im Rahmen von zurückgebliebenen Ideen entfalten. Ein unnötiger Einbruch mit Vandalismus im Pfahlbauerhaus oder das lustige Spiel, mit Steinen das Dach des WC-Häuschens im Kesslerloch so lange zu traktieren, bis die Ziegel bersten… nun, vielleicht sollten wir in Zukunft alles in Beton, Chromstahl und mit permanenter Videoüberwachung erstellen. Sieht zwar nicht schön aus, aber hält etwas aus. Zum Dampf ablassen könnte man nebenbei noch ein paar frei benutzbare Gummizellen zur Verfügung stellen….
 
Des Menschen bester Freund, der Hund…. Treuere Kumpane gibt es wahrscheinlich kaum und das ist auch gut so. Gerade jene Hunde, die von ihren Haltern gut betreut, erzogen und die nötige und wich­tige Zeit erhalten, sind etwas tolles. Man sieht es den Tieren auch an, wenn sie genügend Bewegung und Aufmerksamkeit erhalten und die Herrchen oder Frauchen sind dabei in der Beziehung zu ihren Vierbeinern sehr vorbildlich. Das gilt für den Grossteil der Hundehalter, und das ist erfreulich! Nun gibt es aber immer noch jene, die es nicht für nötig empfinden, die Häufchen ihrer Freunde zusammen zu nehmen. Diese paar Uneinsichtigen schaden dem Ruf jener, die sich Mühe geben und das rote oder orange Säckchen fleissig anwenden; das ist schade…. Erstens ist es sehr ärgerlich, wenn man als Spaziergänger oder Wanderer auf einem unserer schönen Feldwege das „übelriechende Zeugs“ mit den währschaften Profilen der Wanderschuhe einfängt und zweitens gelangen diese Exkremente via Grasschnitt immer wieder ins Futter des Viehs, was zu üblen Krankheiten bei den Tieren führen kann… also, bitte, jene die noch nicht auf den Geschmack gekommen sind, nehmt die Häufchen zu­sammen. Die Säckchen können übrigens gratis auf der Gemeindeverwaltung bezogen werden und die Robidogs stehen ebenfalls in reichlicher Anzahl zur Verfügung… herzlichen Dank!
 
Nun noch ein paar Rück- und Ausblicke… in den letzten Wochen waren einige tolle Events. Das 100-Jahr-Jubiläum des Musikvereins liegt zwar schon ein paar Wochen zurück, aber trotzdem nochmals herzlichen Dank für das schöne Fest und die Bereicherung in unserer Gemeinde!
 
Dann war noch 40 Jahre Arbeitsgemeinschaft pro Unterer Reiat mit Labelübergabe des Naturpar­kes. Eine perfekte Präsentation bei ebenso perfektem Wetter. Auch ein grosser Dank an all die Freiwilligen der AGUR, die sich mit grossem Engagement einbringen.
 
Zuletzt noch die Feuerwehrhauptübung, die in eindrücklicher Weise das Können unserer Feuerwehr­frauen und -männer vermittelte. Es ist schön zu wissen und gibt einem ein gutes Gefühl, eine solche Truppe bei sich zu haben. Auch an dieser Stelle einen herzlichen Dank!
 
Im Ausblick freuen wir uns schon jetzt auf die Reiat-heute ab dem 19. Oktober, wo unser Gewerbe des Reiat wiederum im Rahmen dieser Leistungsschau sein Potenzial aufzeigt.
 
Liebe Leserin, lieber Leser, ich wünsche Ihnen eine schöne und gesunde Herbstzeit und bis bald!
 
Herzlich
Ihr Philippe Brühlmann
Gemeindepräsident
 
 


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