27.08.2012

Randnotizen von Philippe Brühlmann


Sehr geehrte Einwohnerinnen und Einwohner

Die Zeit vergeht schnell, die Geschäfte laufen und ich darf nun schon auf die erste erfolgreiche Volksabstimmung in der Gemeinde zurückblicken, die für uns alle von grosser Tragweite sein wird: Der Umbau/Neubau des Alterswohnheims. Viel ändern wird sich an der Rechtform nun nicht, aber wir sind auf dem richtigen Weg - für uns alle, für die jetzigen und zukünftigen Bewohner. Wir erhalten ein Generationenwerk, welches uns für die Zukunft rüstet und nicht zuletzt wird der Standort Thayngen gestärkt. Aber vergessen wir nicht, dass wir auf diesem Weg nicht zuletzt auch finanziell aufs Äusserste gefordert werden. Kreativität für die Umsetzung anderer Projekte ist mehr als gefragt. Aber wir werden diesen Herausforderungen begegnen und diese auch als Chancen wahrnehmen.

Herzlichen Dank!
Zuerst möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen und mich bei Ihnen ganz herzlich für Ihr Vertrauen bedanken. Es tut gut und motiviert, wenn die Bevölkerung hinter einem steht. Nicht zuletzt ist auch das Resultat von besonderer Güte, bedenkt man nur, dass exakt die genau gleiche Stimmenanzahl in Thayngen eingelegt wurde, wie dies für meinen Kollegen in Neuhausen geschah. Daher nochmals herzlichen Dank für Ihre Stimmen. Ich werde für Sie, die Gemeinde und für ganz Thayngen mit seinen Ortsteilen das Beste geben, um uns eine prosperierende Zukunft zu bescheren.

1. August
Fast 200 Personen am Brunch in Opfertshofen und ein herrliches Buffet, welches sich den Gästen offenbarte sowie schönstes Wetter und eine gute Stimmung… was will man mehr. Abends auf dem Lammschulhausplatz in Thayngen hat Regierungsrat Ernst Landolt eine interessante Ansprache zum Besten gegeben und in Barzheim war die Festbestuhlung ebenfalls bis zum letzten Platz besetzt. Schon im Vorfeld sorgte der Openair-Verein mit Filmabend und Live-Konzert auf dem Funkenbühl für Stimmung. Alles in allem feierten wir einen wunderschönen Feiertag zum 721. Geburtstag der Eidgenossenschaft, der Erfolgstory Schweiz!

Henkermöhli
Die politische Garde mit Presse und Behördevertretern traf sich Mitte August zum traditionellen Henkermöhli. Organisiert ebenfalls aus traditionellen Gründen vom Forst- und Umweltreferent, fuhr man mit Velo oder Bahn nach Schaffhausen, wo zwei spannende Führungen durch das neu gestaltete Museum Allerheiligen geboten wurden. Nach dem gemütlichen Apero im Innenhof des ehemaligen Klosters ging das ganze Grüppchen wieder zurück in die Reiatmetropole, wo musikalisch umrahmt ein gutes Essen und süffige Getränke bis weit in die Nacht zum hiesigen Legislaturende genossen werden konnten.

Schulbeginn, Eröffnung der Tagesschule
Mit grosser Spannung wurde der diesjährige Schulbeginn erwartet: Einerseits von den Schülern und den Eltern der Erstklässler und andererseits von den 9 Kindern, die in der Tagesschule starteten. Ein Start mit 9 Kindern - das ist eine sehr schöne Zahl, wenn man bedenkt, dass dieses Angebot bei uns im Kanton noch gar nicht verbreitet ist. Mit dieser Tagesschule kann man optimistisch in die Zukunft schauen. Sie wird bestimmt erfolgreich sein, denn Sie ist ein bedeutender Standortfaktor und ein sehr gesuchtes Produkt!

RSE, Badikommission
Gegen Ende dieses Monats hat der Gemeinderat an einem heissen, schönen Sommerabend eine Information zum Thema RSE (regional und Standortentwicklung) für die Bevölkerung organisiert. Es ging dabei um die Vorstellung eines möglichen Konzeptes, einer Art „Navigation“, zur Potenzialaktivierung in Thayngen. Der Gemeinderat analysiert im Rahmen seiner Aufgabe zur Zukunftsgestaltung unserer Gemeinde und den Ortsteilen die Potenziale, Synergien und Chancen, erkennt sie und gibt sich damit eine Basis zur Nutzung der einzelnen Massnahmen. Diese Massnahmen sehen folgendes vor: Konzentration der Sportnutzung, Standort Badi, Siedlungsflächenpotenziale vor allem in Anbetracht des Aggloprogramms 2 mit Schwerpunkt zur innere Verdichtung sowie der touristischen Aufwertung im Gesamtkontext Kesslerloch und Weiher. Zum Thema der Badi hat die Kommission ihre Arbeit aufgenommen und wir freuen uns schon auf erste Resultate!

KESB
Kantonale Erwachsenen- und Kinderschutzbehörde: Im neuen Erlass ist vorgesehen, dass die Gemeinden Berufsbeistände stellen und die Vormundschaftsbehörden ab 1.1.2013 abgeschafft werden. Die entscheidende Behörde wird in Zukunft die KESB sein. Das heisst, der Berufsbeistand sowie die privaten Beistände werden in Zukunft nicht mehr von der Vormundschaftsbehörde vertreten, sondern die KESB fällt als subsidiäre Instanz des Obergerichts die Entscheidungen. Auch die Pflegekinderaufsicht wird dieser unterstellt. Das Sozialreferat führt im Moment das Auswahlverfahren der Berufsbeistände durch. Da Thayngen als sogenannte Trägergemeinde den ganzen Osten des Kantons inklusive Dörflingen abdecken wird, ist dann auch eine Zweigstelle in Stein am Rhein aktiv. Wir sind gespannt auf die Erfahrungen im nächsten Jahr.

Und jetzt noch die gute Nachricht zum Schluss: Der Billettautomat findet langsam seine Akzeptanz…
Ich wünsche Ihnen eine gute und erfolgreiche Zeit!

Ihr Philippe Brühlmann

 


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