25.07.2018

Generelles Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe

 
Die anhaltende Trockenheit hat im Kanton Schaffhausen wie in anderen Teilen der Schweiz die Brandgefahr deutlich erhöht. Die Waldbrand-Gefahrenstufe ist auf «gross» (Gefahren­stufe 4) angepasst worden. Der Regierungsrat hat ab sofort ein generelles Feuerverbot erlassen im Wald und in Waldesnähe (im Abstand von 200 m zum Waldrand). Das Verbot gilt für sämtliche Feuer, auch für das Abbrennen von Feuerwerk. Das Wegwerfen von bren­nenden oder glimmenden Gegenständen, insbesondere von Raucherwaren, ist ebenfalls verboten. Erlaubt bleibt das Entfachen von Feuer in Siedlungsgebieten. Zuwiderhandlungen gegen das Feuer- und Feuerwerksverbot im Wald und in Waldesnähe können mit Bussen bestraft werden.
 
1. August: Für die Durchführung von 1. August-Feiern sind die angeordneten Sicherungs- und Brandverhütungsmassnahmen zu beachten. Allfällige 1. August-Feuer haben einen Abstand von mindestens 200 m zum Waldrand einzuhalten. Erlaubt ist das Abbrennen von Feuerwerk unter Einhaltung von notwendigen Vorsichtsmassnahmen in überbauten Gebieten oder an den von den Gemeindebehörden bezeichneten Plätzen.
 
Gewässer: Unter den momentanen Wetterbedingungen leiden auch Klein- und Fliess­gewässer, die teilweise aufgrund der niedrigen Wasserpegel abgefischt werden müssen. Die Entnahme von Wasser aus der Biber bleibt weiterhin verboten bis zu einem Pegelstand von mindestens 16 cm. Die Trinkwasserversorgung ist in weiten Teilen des Kantonsgebietes jedoch (noch) nicht gefährdet.
 
Die Kantonale Führungsorganisation hat eine umfassende Lagebeurteilung der aktuellen Trockenheitsperiode vorgenommen. Die aussergewöhnliche Trockenheit und die hohen Tem­peraturen in den letzten Wochen haben in weiten Teilen des Kantons Schaffhausen zu einer grossen Waldbrandgefahr geführt. Die wenigen und sehr lokalen Niederschläge über das vergangene Wochenende konnten nicht zu einer Beruhigung der aktuellen Trockenheit beitra­gen. Eine Entspannung der Situation wird nur durch längeren, intensiven Regenfall eintreten. Laut Wetterprognosen soll es bis in den August weiterhin heiss und trocken bleiben. Die zu­ständigen Behörden werden die Lage in Bezug auf die Waldbrandgefahr weiterhin laufend beurteilen und die erforderlichen Massnahmen treffen. 
 
 


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