15.05.2018

Randnotizen Mai 2018 von Philippe Brühlmann


Liebe Leserin, lieber Leser
 
„Ups“, dachte ich, als ich die letzte Grossauflage des Thaynger Anzeigers im April aufschlug. Da fehlt doch etwas! Es war mir schnell klar, dass ich wohl die Daten durcheinander gebracht und offensichtlich meine monatlichen Randnotizen nicht eingesandt hatte. Das hat mich natürlich geärgert, da die Daten der Grossauflagen ja eigentlich bekannt sind. Nun, das kann passieren, aber es gäbe immer ein paar interessante Neuigkeiten zu erzählen, denn unsere schöne Gemeinde schläft ja nicht.
 
Klausur 2018
Der Gemeinderat hat sich wiederum zu seiner alljährlichen Klausur zurückgezogen, um sich seinen Zielen und Vorhaben zu widmen. Ende April wurden die Diskussionen bei schönstem Wetter im sehr schmucken Oberhallau geführt. Viele interessante Themen waren aus den verschiedenen Referaten auf dem Tisch: Sanierung Alterswohnheim, Aufwertung Kirchplatz, Schulraumerweiterung, um nur einige zu nennen. Daneben gab es auch kleinere, aber nicht unwichtigere Sachthemen wie Energiestadt, familienfreundliche Gemeinde und die Tagesstrukturen.
Alles in allem wurden einige Nägel eingeschlagen und somit fand dieser Tag im Klettgau einen erfolgreichen Abschluss.
 
Badi Büte
Wer freute sich nicht auf den vergangenen Samstag, an dem unsere Badi wieder die Tore öffnete! Obwohl in die Jahre gekommen, sieht sie gepflegt und schön aus und die kleinen Verbesserungen machen sich auch bezahlt. Ebenso, und dies wurde kürzlich in einem netten Leserbrief erwähnt, sind die beliebten 10er-Abos wieder erhältlich. Zudem dürfen wir uns wiederum auf gutes Essen freuen. Schlussendlich muss uns einfach Petrus diesen Sommer mit dem Wetter wohlgesinnt sein. Jedoch, und das muss man auch erwähnen, wurden kürzlich die Katakomben des Bades wie üblich vor dem Saisonbeginn inspiziert und wir mussten feststellen, dass die Sanierung nun langsam drängt. Mit anderen Worten, die Schwimmbadkommission muss alsbald ihre Arbeit aufnehmen und ein entsprechendes Projekt vorlegen. Lange macht die in die Jahre gekommene Technik nicht mehr mit.
 
Alterswohnheim
Nachdem sich der unnötige Medienhype um das Alterswohnheim wieder etwas beruhigt hat, kann man sich wieder auf die Sachebene und die Wahrheit besinnen und sich entsprechend auf die Arbeit konzentrieren. Der Um- und Neubau sind optimal im Zeitplan und das Ziel, Beendigung der Bauarbeiten und Bezug des Westteils Mitte Dezember, scheint realistisch. Dies ist natürlich erfreulich, sehnen sich alle Beteiligten und Betroffenen nach dem Ende dieses für unsere Gemeinde gewaltigen Projektes. Natürlich sind die Baukostenüberschreitungen unerfreulich, jedoch ist klar ersichtlich, dass Thayngen einen sehr schönen, funktionalen und zweckmässigen Bau erhält, welcher den Ansprüchen der nächsten Jahrzehnte gerecht wird. Zudem ist bis Ende April eine Vernehmlassung zu den Taxvorschlägen gelaufen, wobei Parteien, Fraktionen, GPK etc. zur Stellungnahme eingeladen wurden. Diese Daten werden nun in der Arbeitsgruppe ausgewertet und darauf basierend ein entsprechender Antrag formuliert.
Um nochmals kurz auf den eingangs erwähnten Medienhype einzugehen: Das einzige was dieser Rummel bewirkt hat, war, dass einige interessierte Senioren sich für eine andere Institution entscheiden haben, was wir sehr bedauern. Schade, dass man sich vor dem Schreiben nicht die Zeit nahm, sich vor Ort direkt zu informieren!
 
Liebe Leserin, liebe Leser, ich wünsche Ihnen einen guten und gesunden Start in den Sommer und bis bald!
 
Ihr Philippe Brühlmann
Gemeindepräsident
 
 


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