Testament (Letztwillige Verfügung)

    Zuständig:
    Erbschaftsamt - Tel. 052 645 04 04

    Mit einem Testament (= Letztwillige Verfügung) kann die Verteilung des eigenen Nachlasses nach dem Ableben in den vom Gesetzgeber vorgegebenen Schranken geregelt werden. Ohne Verfügung geht der gesamte Nachlass an die gesetzlichen Erben. Mittels letztwilliger Verfügung kann der Erblasser sicherstellen dass, unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen, der Nachlass nach seinen Wünschen verteilt wird.

    Eigenhändige letztwillige Verfügung:
    Die Verfügung muss von Anfang bis Ende persönlich von Hand geschrieben sein. Das Schriftstück eigenhändig zu unterzeichnen und mit Tag, Monat und Jahr der Niederschrift zu versehen.

    Öffentlich letztwillige Verfügung:
    Diese Form ist geeignet für Personen, welche keine eigenhändige letztwillige Verfügung mehr erfassen können oder wollen. Jede öffentliche letztwillige Verfügung ist unter Mitwirkung von zwei unabhängigen Zeugen zwingend öffentlich zu beurkunden.

    Mündliche letztwillige Verfügung:
    Die mündliche letztwillige Verfügung ist ein Nottestament und nur möglich, wenn der Erblasser infolge ausserordentlicher Umstände verhindert ist, eine eigenhändige oder öffentliche letztwillige Verfügung zu errichten. In der Praxis handelt es sich bei diesen Verfügungen meistens um sogenannte Spitaltestamente.

    Im Gegensatz zum Erbvertrag kann die eigenhändige letztwillige Verfügung vom Erblasser jederzeit ganz oder teilweise widerrufen oder abgeändert werden. Bei Unklarheiten empfiehlt sich den Inhalt durch eine Fachperson prüfen zu lassen.

    Die eigenhändigen letztwilligen Verfügungen können in der Schirmlade der Erbschaftsbehörde hinterlegt werden.
 
 
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