Vorsorgeauftrag

    Mittels eines Vorsorgeauftrags kann jede urteilsfähige Person sicherstellen, dass bei Eintritt einer Urteilsunfähigkeit infolge eines Unfalls, einer schweren Erkrankung oder aus Alterschwäche, jemand anders die notwendigen Angelegenheiten erledigen kann. Liegt ein rechtsgültiger Vorsorgeauftrag vor, können sehr oft Massnahmen der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde, welche meist mit zusätzlichem Aufwand und Kosten verbunden sind, vermieden werden.

    Ein Vorsorgeauftrag muss handschriftlich geschrieben und unterzeichnet oder notfalls notariell beglaubigt werden. Die Aufgaben, die der beauftragten Person übertragen werden, müssen klar umschrieben sein. Ein Vorsorgeauftrag kann jederzeit abgeändert oder widerrufen werden.

    Jeder Vorsorgeauftraggeber kann frei wählen, wo er den Vorsorgeauftrag aufbewahren möchte. Es ist allerdings darauf zu achten, dass das Schriftstück im Falle der Urteilsunfähigkeit leicht aufgefunden werden kann.

    Bei Urteilsunfähigkeit prüft die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde den Vorsorgeauftrag, die vorgeschlagene Person und stellt die ensprechende Bescheinigung aus. Ehegatten und eingetragene Partner besitzen nach den gesetzlichen Bestimmungen ohnehin ein Vertretungsrecht.

    Muster eines Vorsorgeauftrags

 
 
© 1996-2010 Gemeinde Thayngen Kontakt Sitemap Impressum/Disclaimer