Stoffler/Egelsee


Fauna und Flora
Der Stofflerhang ist in seiner Gesamtheit einerseits für Feldbiologen sehr interessant, andererseits ist dieser Hang aus landschaftsästhetischer Sicht wertvoll. Er prägt das Bild unserer Gemeinde mit.

Der nach IP-Massstäben bewirtschaftete Rebhang ist durchsetzt von Hecken, Steinmauern, Bäumen, Rebbergborden, Naturwiesen und Quellen und beherbergt somit eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren, die einen solchen trockenen und warmen Standort lieben. Im Talboden fliesst die Biber, an deren Renaturierung in diesem Abschnitt das Naturschutzamt der Gemeinde zur Zeit arbeitet. Vor einigen Jahren setzten die Mitglieder der Naturschutzkommission zusammen mit einigen Freiwilligen eine ca. 200 m lange Hecke am oberen Rand des Hanges. Sie entwickelt sich gut.

Der Stofflerhang bildet, zusammen mit der Biber und dem nahegelegenen Egelsee, ein hervorragendes Naherholungsgebiet direkt vor der Haustür.

Tiere und Pflanzen
Die Population der Zauneidechsen ist respektabel, und wo viele Zauneidechsen vorkommen ist auch die Schlingnatter nicht weit.

Bei einem grossen Artenreichtum an Pflanzen kommen auch unsere Nahrungsspezialisten, die Schmetterlinge, recht zahlreich vor, die im Larvenstadium (Raupen) auf ihre spezielle Nahrung angewiesen sind. Wollen wir unsere Schmetterlinge schützen, so müssen wir die Nahrungsgrundlage, die sog. Wirtspflanzen, erhalten.

Schmetterlinge, die man am Stofflerhang antreffen kann, und ihre Nahrung: Tagpfauenauge (Brennnessel); Bläulinge (Hufeisenklee, Hornklee, Kronenwicke); Schachbrettfalter (Gräser wie Lieschgras, Wiesenrispe, Knäuelgras); Schwalbenschwanz (Doldenpflanzen z.B. Rüben, Fenchel, Dill, wilde Möhre); Aurorafalter (Lauchkraut, Schaumkraut, Gänsekresse ); Blutströpfchen oder Widderchen; Distelfalter (Disteln, Brennnessel), Zitronenfalter (Faulbaum, Kreuzdorn, Liguster); versch. Perlmutterfalter (Veilchenarten); Admiral (Brennnessel); Kleiner Fuchs (Brennnessel); C-Falter (Brennnessel, Hopfen, Stachelbeere); versch. Augenfalter (vor allem Gräser).

Von den vielen Pflanzen eines Trockenstandortes seien folgende erwähnt: Zittergras, aufrechte Trespe, Büschelglockenblume, Karthäusernelke mit blauem Lattich. Auch die Vögel profitieren vom reichen Angebot an Insekten, Spinnen, Beeren und Samen.
zum Beispiel: Unten an der Biber kann man die Wasseramsel beobachten und im Aufwind des Hanges rüttelt oft ein Turmfalke.


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