Altdorf


Altdorf wurde erstmals 830 geschichtlich erwähnt. Die frühere Schreibweise „Altorf“ hatte bis 1955 Gültigkeit. 1459 erwarben die Paradieser Aebtissin Anna Frei und die Konventschwester Anna Schmied die Vogtei Altdorf um 250 Gulden. Mit der Reformation ging die niedere Gerichtsbarkeit an die Stadt Schaffhausen über. Altdorf bildete fortan mit sieben weiteren Gemeinden bis 1798 die „Obervogtei über den Reyath und Herblingen“. Während dem Dreissigjährigen Krieg wurde Altdorf 1633 durch kaiserliche Truppen zerstört. Zerstörung und Verwüstung erlebte Altdorf auch während dem 2. Weltkrieg, als es „versehentlich“ bombardiert bzw. beschossen wurde.

Altdorf besitzt mit rund 4 ha den nördlichsten Rebberg der Schweiz. Mit rund 60 ha Wald und 2 Biotopen bietet Altdorf ein wunderschönes Naherholungsgebiet, das zum Wandern und Biken einlädt.

Per 01.01.2009 fusionierte die Gemeinde Altdorf mit der Gemeinde Thayngen.
 
 
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