Hofen


Der „Hof zu Hova“ wurde bereits innerhalb des Reiats im 11. Jahrhundert als Teil des Hegaus erwähnt und gehörte zum Reich Karl des Grossen. In der Folge wechselten sich die Besitzverhältnisse mehrmals ab, wobei verschiedene Vögte, später auch Klöster und Schaffhauser Familien das Gebiet verwalteten. Ab 1723 gehörte Hofen zu Schaffhausen und danach zu Bibern. Erst im Jahre1861 gelang es Hofen, sich von Bibern zu lösen und als eigenständige Gemeinde zu walten.

Die Industrialisierung machte auch in Hofen nicht Halt und so wurde im Jahr 1834 die Ziegelei Hofen gegründet. Die Fabrikation von Backsteinen, Tonrohren und Dachziegeln wurde 1917 eingestellt, als sich der Rohstoffvorrat erschöpfte.

Bis 1965 führte Hofen für die Unterstufe eine eigene Schule. Die Real- und Sekundarschule musste in Thayngen besucht werden. Dies änderte sich auch nicht, als das Zentralschulhaus 1965 auf der Gemarkung Hofen erstellt wurde. Fortan besuchten alle Primarschüler des Unteren Reiats das Zentralschulhaus in Hofen.

Per 01.01.2009 fusionierte die Gemeinde Hofen mit der Gemeinde Thayngen.
 
 
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