Opfertshofen


In einer Urkunde des Klosters St. Gallen ist der Dorfnamen als "Oberti Hoba" 830 erstmals erwähnt worden. Opfertshofen liegt am östlichen Rand des Reiatplateaus, gewissermassen auf einer Terrasse mit prächtiger Aussicht auf das deutsche Hegaugebiet. Früher bewirtschaftete praktisch jede Familie haupt- oder nebenberuflich einen Landwirtschaftsbetrieb und es gab viele kleine Gewerbebetriebe. Diese Gewerbebetriebe sind alle verschwunden ebenso wie der frühere rund 6 ha grosse Rebberg, an den nur noch der Rebstock im Gemeindewappen erinnert. Die Landwirtschaftsbetriebe sind auf eine Handvoll geschrumpft. Opfertshofen hat sich vom ursprünglichen Bauerndorf zur Wohngemeinde entwickelt.

Als Wahrzeichen kann die an idyllischer Lage gelegene Kirche mit wunderschöner Aussicht auf den Unteren Reiat und in den angrenzenden Hegau angesehen werden.

Die Kirchgemeinde "Opfertshofen - Altdorf -Bibern - Hofen" hat am 01.01.2017 mit der Kirchgemeinde Thayngen - Barzheim zur evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Thayngen-Opfertshofen fusioniert. 

Am jetzigen Kirchenstandort ist nach alten Schriften bereits 1349 eine "unserer lieben Frau" geweihte Kapelle gestanden. Sie ist eine Filiale der Kirche Lohn gewesen und wie diese der Mutterkirche vom Kloster Paradies angehört haben. Die endgültige kirchliche Trennung von Lohn erfolgte im Jahre 1867.
Um 1639/40 musste die Kapelle wegen schlechter Bausubstanz abgebrochen werden. Sie wurde wieder aufgebaut und das heutige Erscheinungsbild ist bei der Gesamtrenovation von 1955 entstanden.

Per 01.01. 2009 fusionierte die Gemeinde Opfertshofen mit der Gemeinde Thayngen.
 
 
 
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